Thema: Alzheimer
Allgemeines
Als Alzheimer wird eine Erkrankung des Gehirns bezeichnet, die sich durch eine Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit und Persönlichkeitsstörungen äußert. Diese Krankheit gehört zu den Demenz Erkrankungen.
Grundsätzlich erkranken ältere Menschen an Alzheimer - je älter man wird, desto höher ist das Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Bei den über 90-Jährigen ist immerhin jeder Dritte betroffen.
Momentan leiden in Deutschland etwa eine Million Menschen an Demenz, gut ein Drittel dieser Patienten sind auch von Alzheimer betroffen. Benannt wurde diese Krankheit nach Alois Alzheimer. Nicht verwechseln sollte man Alzheimer mit Parkinson.
Ursachen
Die Ursachen für die Krankheit sind bis heute noch nicht vollständig geklärt. Jedoch vermutet man, dass Bluthochdruck sowie starkes Übergewicht diese Krankheit ebenso begünstigen wie Gefäßverkalkung. Auch genetische Faktoren spielen bei der Entstehung von Alzheimer durchaus eine Rolle. Übermäßiger Genuss von Nikotin und Alkohol kann ebenso zur Krankheit Alzheimer führen.
Die Ursache für die Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit ist, dass Nervenzellen im Gehirn kontinuierlich absterben. Dadurch werden sowohl das Erinnerungsvermögen als auch die räumliche und zeitliche Orientierung stark beeinflusst.
Symptome
Alzheimer ist keine Krankheit, die von heute auf morgen entsteht, vielmehr ist es ein schleichender Prozess, der sich im Körper ausbreitet. Grundsätzlich werden drei Arten unterschieden: die leichte, die mittelschwere und die schwere Form der Demenz. Im Anfangsstadium leidet vor allem das Kurzzeitgedächtnis - betroffene Personen finden sich in neuen und ungewohnten Situationen schwer zurecht. Schließlich kann es auch zu Sprachschwierigkeiten kommen - die Patienten haben häufig Mühe, die richtigen Worte zu finden. Im weiteren Verlauf schließlich benötigen die Patienten meist eine Pflege rund um die Uhr. Sie können ihre Blasen- und Darmtätigkeit nicht mehr selbstständig kontrollieren und auch der Gang wird immer unsicherer.
Diagnose
Ein Arzt kann die Diagnose Alzheimer meist schon anhand der Beschreibung der Beschwerden leicht feststellen. Der sogenannte neuropsychologische Test und auch die Aussagen von Familienangehörigen schließlich geben meist endgültigen Aufschluss darüber, ob es sich tatsächlich um Alzheimer handelt. Die Magnetresonanztomographie, kurz MRT, wird eingesetzt, um andere Erkrankungen auszuschließen.
Therapie
Eine Chance auf vollständige Heilung gibt es derzeit gegen Alzheimer noch nicht. Jedoch kann man mit bestimmten Medikamenten dazu beitragen, die Symptome zu lindern. Zur Unterstützung werden häufig auch eine Beschäftigungs- oder auch eine Sprachtherapie sowie Krankengymnastik verordnet, welche dem Patienten im alltäglichen Leben helfen sollen.
























