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Allgemeines:
Lungenkrebs ist eine Tumorerkrankung, die durch ein unkontrolliertes Wachstum krankhaft veränderter Zellen entsteht. Dabei wird das respiratorische System befallen und der Krebs kann sich im späteren Stadium auch in anderen Organen ausbreiten.
Ursachen:
Die Häufigste Ursache ist das Rauchen und dies sowohl aktiv als auch passiv. Der Zigarettenrauch schädigt die Schleimhautzellen im Lungengewebe und fördert das Krebsrisiko.
Allerdings ist das Rauchen nicht die einzige Ursache für Lungenkrebs. Auch eine extreme Belastung mit Schadstoffen wie Asbest oder Chrom kann ein Krebsauslöser sein. Ebenso kann die Erkrankung genetisch bedingt sein.
In der Regel erkranken etwa dreimal so viele Männer wie Frauen.
Symptome:
Nur selten treten frühzeitig auffällige Symptome auf. Ein Hinweis könnte jedoch Husten und blutiges Sputum sowie Atembeschwerden sein. Das Lungengewebe besitzt keine Schmerzrezeptoren, so dass Schmerzen als Erkennungsmerkmal ausscheiden, denn diese treten erst auf, wenn sich der Tumor in angrenzende Gewebe oder Organe ausgebreitet hat.
Diagnose:
Da es bislang noch keinen Test zur Früherkennung von Lungenkrebs gibt, spielt häufig der Zufall eine Rolle bei der Entdeckung der Tumore. Um die Diagnose abzusichern wird in jedem Fall eine Gewebeprobe benötigt, die durch eine ultraschallgestützte Biopsie oder eine Bronchoskopie erhalten werden kann. Durch die Untersuchung der entnommenen Probe kann beurteilt werden, ob es sich um einen gutartigen Befund oder um Krebs handelt. Eine Bildgebende Diagnostik wie Röntgen, Computertomografie oder Magnet-Resonanz-Tomografie kann darüber Aufschluss geben, um wie viele Tumore es sich handelt und ob eine Operation als Behandlungsmethode in Frage kommt.
Therapie:
Je nach Stadium und Art der Krebserkrankung sowie Alter und körperlicher Verfassung des Patienten können unterschiedliche Therapieansätze gewählt werden.
Im Frühstadium besteht die Option einer Operation, oft verbunden mit einer vorhergehenden Bestrahlung zur Verkleinerung der Tumore. Bei älteren Patienten mit bereits leicht eingeschränkter Atemfunktion wäre eine Entfernung von Lungengewebe jedoch eher kontraindiziert.
Im fortgeschrittenen Stadium mit Metastasierung sind Strahlen- und/oder Chemotherapie weitere Standardbehandlungsmethoden bei Lungenkrebs.
In manchen Fällen können alternativ auch Substanzen verabreicht werden, die gezielt nur die Krebszellen angreifen und das gesunde Gewebe ungeschädigt lassen.
Prognose:
Wird die Krankheit rechtzeitig erkannt, so besteht eine Überlebenschance von 47%. Bei einer Diagnose im späten Stadium liegt die Fünfjahresüberlebensrate bei etwa 5%.
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Interessante Links:
Blauer Ratgeber der deutschen Krebshilfe