Thema: Migräne
Allgemeines
Migräne ist eine Krankheit, die Männer und Frauen gleichermaßen betrifft, wobei gerade Männer diese chronische Krankheit verschweigen, um nicht negativ aufzufallen. In den letzten Jahren hat sich der Blickwinkel der anderen Mitmenschen gewandelt, so dass Frauen nicht mehr lustige Sprüche hören müssen, wenn sie wegen einer Migräneattacke ausfallen. Hat eine Frau Migräne oder Kopfschmerzen, sollte sie bestrebt sein, den Anfall auszukurieren, was im schlimmsten Fall einige Tage dauern kann.
Ursachen
Seit Jahren ist die Wissenschaft bestrebt, die Ursachen (auch als Trigger bekannt) der Migräne herauszufinden. Bislang ist lediglich sicher, dass die Trigger bei quasi jedem Migränepatienten andere sind und sich zudem im Laufe eines Lebens stetig ändern können. Reagiert eine Frau jahrelang auf den Hormonumschwung während ihres Zyklus, können es nach einigen Jahren der Rotwein und die Schokolade sein, die die chronisch kranke Frau zwingt, im Bett zu bleiben. Andere Patienten reagieren auf Stress und die Migräne zwingt den Kranken zur Ruhe und zu einer guten Auszeit. Die Migräne kann auch mit einem Spannungskopfschmerz einhergehen, was den Patienten dazu zwingen kann, die Forschung der Ursachen in alle Richtungen anzugehen.
Symptome
So unterschiedlich wie sich die Migräne im Kopf an verschiedenen Stellen äußern kann, so mannigfaltig sind die Symptome, die die Kranken verspüren. Viele Migränepatienten bemerken den ersten Anlauf ihrer Migräne durch die sogenannte Aura - je nach Patient kann es sich hierbei um Flimmern oder sogar um Blitze vor den Augen handeln. Eine große Vielzahl der Patienten übergeben sich mehrfach während einer Migräneattacke und können unter keinen Umständen Essbares oder Flüssigkeiten zu sich nehmen. Oftmals bessert sich der Anfall erst dann, wenn der Magen leer ist und sich beruhigt hat. Des Weiteren verspüren viele Patienten eine bleiernde Müdigkeit und sie würden am liebsten stundenlang schlafen.
Therapie
Ein Arzt stellt zumeist Fragen nach dem Ort der Schmerzen, denn Migräneschmerzen sind oftmals einseitig. Ein Neurologe wird die Reflexe testen und zur Sicherheit ein MRT erstellen lassen. Es ist davon auszugehen, dass eine Behandlung von Migräne nicht ohne Medikamente erfolgen kann. Dazu verordnen viele Ärzte zu Beginn eine konzentrierte Gabe von Ibuprofen, jedoch ist davon auszugehen, dass zeitnah eine Behandlung mit Triptanen erfolgen muss, um langfristig Erleichterung zu verspüren.
























