Definition 

Ein Sonnenbrand ist eine Verbrennung der Haut, die nach wenigen Stunden zu langer Sonneneinstrahlung oder künstlicher UV- Strahlung als schwache, aber deutlich erkennbare Rötung der Haut zu sehen ist. Nach einem Tag erreicht er sein Maximum und klingt nach 3-4 Tagen ab, die Haut schält sich und neue sehr empfindliche Haut wächst nach.

Ursache 

Sonnenbrand wird durch UV-Anteile in der Sonnenstrahlung verursacht. Die verantwortlichen UV-Anteile sind ultraviolette Strahlen, die in die Haut eindringen und dort das Zellgewebe schädigen. Eine lokale Entzündungsreaktion wird ausgelöst, die zu einer Erweiterung der Gefäße führt. Die Durchblutung wird dadurch an der betroffenen Stelle erhöht, was sich wiederum durch eine Rotfärbung und Erwärmung der Haut bemerkbar macht. Handelt es sich um einen Sonnenbrand schwereren Grades so kann es noch zum Austritt von Flüssigkeit in das Gewebe mit anschließender Blasenbildung kommen. Die Haut hat zwar die Fähigkeit Sonnenstrahlen abzuwehren, aber dies nur zeitlich begrenzt. "Melanin", der braune Farbstoff der Haut, verleiht der Haut diese Fähigkeit der begrenzter UV Abwehr. Wie lange sich die Haut schützen kann, hängt davon ab, wie viel Melanocyten von der Haut gebildet werden. Die Eigenschutzzeiten unterscheiden sich je nach Hauttyp und somit je nach Melaningehalt der Haut. 

Hier die Eigenschutzzeiten der Hauttypen 1-4 Hauttyp 1: Eigenschutz Zeit 5-10 Minuten Hauttyp 2: Eigenschutz Zeit 10-20 Minuten Hauttyp 3: Eigenschutz Zeit 15-25 Minuten Hauttyp 4: Eigenschutz Zeit 20-30 Minuten 

Symptome 

Am Anfang hat man leichte Spannungen auf der betroffenen Stelle, anschließend eine sofortige Rötung der Haut. Nach weiterer Sonneneinstrahlung kommt es zu einem Sonnenbrand. Ein Sonnenbrand richtet sich nach dem Hautbild, je empfindlicher die Haut und je intensiver oder länger die Sonnenbestrahlung, desto stärker ist der Sonnenbrand. Das Spektrum reicht von hellroter und schmerzender Haut bis zu Blasenbildung, wie bei einer zweigradigen Verbrennung. Bei schweren Sonnenbränden können zusätzlich Fieber, Kopfschmerzen und allgemeines Krankheitsgefühl auftreten. 

Therapie 

Das wichtigste nicht mit einem Sonnenbrand in die Sonne gehen, so lange bis die Hautveränderungen abgeklungen sind. Auch anschließend sollte man vorsichtig sein, denn die neue Haut ist sehr empfindlich, deswegen sollte man an eine ausreichende Sonnenschutz Creme denken und regelmäßig nachdem Sonnenbad eincremen. Um die Schmerzen vom Sonnenbrand zu lindern und um einer weiteren Entzündung entgegenzuwirken, kann man das Schmerzmittel Ibuprofen einnehmen. Zusätzlich kann man kühlende Umschläge anwenden oder aber auch spezielles Gel, z.B. Fenistil Gel, welches einen kühlenden Effekt hat und die gereizte Haut beruhigt. Bei schwereren Fällen kann man auch kortisonhaltige Salben verwenden, wie z.B. Ebenol oder Fenistil Hydrocort.

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