Thema: Windpocken
Allgemeines Windpocken sind vor allem bei Kindern bekannt, können jedoch auch Erwachsene treffen. Die Viruskrankheit ist hochgradig ansteckend und wird vor allem in Tröpfchenform übertragen. Vor allem im Winter und in der Frühjahrszeit treten Windpocken besonders häufig auf und machen sich überwiegend durch einen stark juckenden Hautausschlag am ganzen Körper bemerkbar. Im Falle einer Tröpfchen- oder Schmierinfektion breitet sich der Erreger, das Varicella-Zoster-Virus, im Blut des Betroffenen aus und erreicht nicht nur die Haut und die Schleimhäute, sondern auch die Nervenzellen. Vor allem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem stecken sich sehr schnell an, aber auch bei gesunden Menschen besteht ein hohes Risiko einer Übertragung.
Symptome
Das eindeutigste Zeichen für Windpocken sind kleine rote Flecken oder Bläschen, die sich nicht nur im Gesicht und am gesamten Körper, sondern auch in den Schleimhäuten befinden können. Je nach Schere der Infektion kann auch die Anzahl der Pocken variieren. In jedem Fall lösen die Hautveränderungen jedoch einen starken Juckreiz aus, der vor allem bei Kindern schwer zu unterbinden ist. Zu den weiteren Symptomen zählen außerdem leichtes Fieber und Kopf- und Gliederschmerzen. In der Regel klingen die Beschwerden nach etwas einer Woche wieder ab, besonders bei Erwachsenen sollte jedoch darauf geachtet werden, dass keine Komplikationen, wie eine Lungenentzündung oder eine Meningitis, entstehen.
Therapie und Vorbeugung
Anhand des Hautausschlags lassen sich Windpocken meistens sehr gut erkennen, teilweise ist für eine Diagnose jedoch auch ein Bluttest nötig. Zusätzlich kann außerdem die Flüssigkeit in den Bläschen auf die Viren getestet werden. Sind die Windpocken eindeutig diagnostiziert, werden vor allem die Symptome bekämpft. Eingesetzt werden überwiegend fiebersenkende Medikamente und juckreizstillende Antihistaminika. Um die Vermehrung der Viren zu verhindern kann bei schweren Verläufen auch ein virenhemmendes Medikament eingesetzt werden. Es sollte zudem darauf geachtet werden, dass die Haut gut gepflegt wird und der Betroffene genügend Ruhe bekommt. Das Aufkratzen der Bläschen sollte so gut es geht verhindert werden, um das Infektionsrisiko durch Bakterien zu verringern.
Vorbeugend kann eine Impfung erfolgen, die vor allem bei älteren oder kranken Menschen zu empfehlen ist. Mit der Impfung wird das Infektionsrisiko vermindert, sodass es auch nicht zu Komplikationen kommen kann.
























